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"Jahr des Glaubens" in der katholische Kirche
Themenjahr soll Wiederbelebung des christlichen Glaubens vor allem in den einst katholisch geprägten, heute aber weitgehend säkularisierten Ländern des Westens fördern
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» www.jahrdesglaubens.at
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Vom 11. Oktober 2012 bis 24. November 2013 begeht die katholische Kirche weltweit ein "Jahr des Glaubens". Nach einem Paulus-Jahr (2008/2009) und einem Priesterjahr (2009/2010) ist dies die dritte Initiative dieser Art im Pontifikat von Papst Benedikt XVI.
Das Themenjahr soll eine Wiederbelebung des christlichen Glaubens und des kirchlichen Lebens vor allem in den einst katholisch geprägten, heute aber weitgehend säkularisierten Ländern des Westens fördern. Nach Worten von Benedikt XVI. soll es dazu dienen, "die Inhalte des Glaubens, der bekannt, gefeiert, gelebt und im Gebet ausgedrückt wird, wiederzuentdecken und über den Glaubensakt selbst nachzudenken". Es gelte, "die Feier des Glaubens in der Liturgie zu verstärken, besonders in der Eucharistie".
Der Beginn des Themenjahres fällt auf den 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, am 11. Oktober 1962. Auf diese Weise soll die fortwährende Bedeutung dieser Bischofsversammlung für die gegenwärtige Kirche symbolisch zum Ausdruck gebracht werden. Parallel zur Eröffnung des Themenjahrs tritt zudem eine internationale Bischofssynode über die Neuevangelisierung zusammen, die vom 7. bis 28. Oktober im Vatikan tagt.
Weltkirchlich eröffnet wurde das "Jahr des Glaubens" von Papst Benedikt XVI. am 11. Oktober mit einer Messe auf dem Petersplatz, an der auch 16 der letzten noch lebenden Konzilsväter teilnahmen. Für die Gestaltung des Jahres in den Diözesen und Pfarren hat die Glaubenskongregation 30 eigene Vorschläge veröffentlicht. Einen Schwerpunkt bildet eine verstärkte Beschäftigung mit Katechismus der Katholischen Kirche.
Hunderte Angebote in Österreich
Die österreichischen Bischöfe rufen in einem gemeinsamen Hirtenwort dazu auf, das "Jahr des Glaubens" als Chance zu nützen, um gemeinsam aus Sackgassen herauszufinden und die Kirche aus dem Glauben zu erneuern. Angesichts "mancherlei Prüfungen" gehe es "um die Bewahrung, die Bewährung, die Erneuerung, die Freude des Glaubens".
Österreichs Diözesen haben für das "Jahr des Glaubens" hunderte Veranstaltungen und Initiativen - von Einkehrtagen über Vortragsabende bis hin zu multimedialen Socia-Media-Projekten geplant. Einen zentralen Einstiegspunkt in das "Jahr des Glaubens" in Österreich stellt die Website www.jahrdesglaubens.at dar. Präsentiert wird darauf u.a. eine Auswahl an besonderen Projekten in den Diözesen, ein umfassender österreichweiter Terminkalender sowie aktuelle Meldungen zum "Jahr des Glaubens" und zum Konzils-Jubiläum.

