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Salzburg, 08.03.12 (KAP) "Gut, dass es die Pfarre gibt": Unter diesem Motto werden am 18. März in Österreich 30.000 Pfarrgemeinderats-Mitglieder neu gewählt. "Erfinder" des Slogans zur Pfarrgemeinderatswahl ist der Salzburger Regionaldechant und Pfarrer von Seekirchen, Franz Graber. Schon 2009 startete in der Stiftspfarre am Wallersee eine breit angelegte Öffentlichkeitskampagne unter dem selben Titel. Mit gezielter Werbung auf Plakaten, Flyern und in Medien wurden die Menschen in Seekirchen daran erinnert, was in ihrer Pfarre an Gutem geschieht und wie sie davon profitieren - von sozialen Aktivitäten der Pfarre über gemeinsame Feiern, Angebote für Kinder und Familien und Umweltschutz bis hin zur Kulturarbeit.
"Pfarrgemeinden sind der größte Schatz, den wir haben. Kirche spielt sich am Ort ab", erklärte Pfarrer Graber zuletzt gegenüber dem Salzburger "Rupertusblatt". Die Menschen seien froh, dass es die Pfarre gibt, berichtete er von seinen Erfahrungen. "In den verschiedensten Lebenslagen kann ich ihnen durch mein Zutun und die Unterstützung meiner Mitarbeiter etwas anbieten, vor allem in Krankheit, Leid und Tod." In den Pfarren brächten sie Frauen, Männer und Jugendliche mit all ihren Talenten ein, so Graber. "Allein ohne die Feste im Kirchenjahr wäre es trostlos in den Gemeinden."
Die Bedeutung der Pfarren als "Lebensraum und Glaubensraum" hebt im Zusammenhang mit dem PGR-Wahlmotto auch der Sprecher der diözesanen Pfarrgemeinderatsreferenten in Österreich, Wolfgang Müller, hervor. Die Pfarre sei für viele Menschen "einer der wichtigsten 'Nahversorger' für eine sinnvolle Lebensgestaltung". Die konkrete positive Erfahrung in der Pfarre vor Ort wiege dabei auch so manche schlechte Nachrede von Kirche auf.
