Druckansicht - Friday 24. May 2013

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Schönborn würdigt "Allianz für den Sonntag"

Österreichische "Allianz für den Sonntag" verteidigt den Sonntag "gegen verschiedene Aushöhlungstendenzen" 

  

Wien, 08.09.07 (KAP) Der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, dankte in seiner Begrüßung dem Papst für die "Ermutigung", den Sonntag hoch zu halten. In Österreich habe sich eine breite "Allianz für den Sonntag" gebildet, die sich bemüht, "den Sonntag gegen verschiedene Aushöhlungstendenzen zu verteidigen", so der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz. Zu der "Allianz" zählten u.a. der Österreichische Gewerkschaftsbund, "weitsichtige Kreise" aus der Wirtschaft, katholische Organisationen wie die Katholische Aktion und der Katholische Laienrat.

  

Der Kardinal erinnerte zudem an die Bedeutung des Sonntags für die Christen aller Konfessionen: "In der ganzen Welt wird heute Sonntag gefeiert. Die Christen versammeln sich, um zu beten. Mit uns beten auch Christen anderer Konfessionen, die den Sonntag hochhalten und mit denen wir uns in der Ehrung und der Liebe zum Sonntag verbunden fühlen", hob Schönborn hervor.

  

Ausdrücklich würdigte der Wiener Erzbischof jene, die sich um die Erhaltung des Stephansdomes verdient machen: "Der Dom wird von vielen Menschen geliebt. Zahllose Spender erhalten ihn, der sozusagen immer eine Baustelle ist, Bild der Kirche, die sich stets erneuert".

  

Unter den vielen Teilnehmern des Gottesdienstes begrüßte Schönborn zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens - an ihrer Spitze Vizekanzler Wilhelm Molterer, Mitglieder der Bundesregierung, Landeshauptleute, den Wiener Bürgermeister Michael Häupl, Vertreter des Diplomatischen Corps sowie Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur. Unter den Konzelebranten hieß er namentlich Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone und den Apostolischen Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, willkommen; weiter waren alle Bischöfe Österreichs, eine Reihe ausländischer Bischöfe sowie zahlreiche Priester, Diakone und Ordensleute im Dom versammelt.

  

Mehr als 1.000 Ministrantinnen und Ministranten aus der Erzdiözese Wien hatten den Papst um 9.30 Uhr im Hof des Erzbischöflichen Palais willkommen geheißen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Wetter wieder sehr verschlechtert, während der Messfeier hellte sich der Himmel aber auf. Insgesamt hatten sich auf dem Stephansplatz, auf dem Graben und in der Kärntner Straße mehr als 20.000 Gläubige versammelt, die über Videowalls den Gottesdienst mit dem Papst mitfeierten, mitbeteten und mitsangen. (ende)

  

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